Blumen Artist
Herzlich willkommen
beim Dorfverein Menzengrüt
An einen Hügel geschmiegt, mit Blick über das Thurtal und ganz im Grünen liegt der kleine Weiler Menzengrüt.
Knapp an der Grenze zum Thurgau, gehört Menzengrüt politisch dennoch zu der im Kanton Zürich liegenden Gemeinde Wiesendangen. Allerdings ist der Hauptort «Wiesendangen» recht weit entfernt. Und so ist Menzengrüt auch erst seit Wiesendangen am 1.1.2014 mit der Nachbargemeinde Bertschikon fusionierte, überhaupt über gemeindeeigene Strassen erreichbar.
Menzengrüt liegt ungefähr auf halber Strecke zwischen Winterthur und Frauenfeld, abseits grosser Strassen in unverbautem, hügeligem Gelände am Ostfuss des «Grüterbucks». Dank seiner von Durchgangsstrassen unberührten Lage ist das Ortsbild von Menzengrüt bis heute unbeschadet erhalten geblieben.
Die lockere Siedlung wird durch ein einfaches Wegnetz strukturiert, dabei bildet die von Süden nach Norden verlaufende «Gundetswiler-Strasse» die Hauptsache. Quer dazu zweigen (von Süd nach Nord) die «Kefiker-», «Attiker-», «Hinterdorf-» und «Rickenbacher-Strasse» ab, welche den Weiler feiner gliedern.
Etwa 17 bewohnte Häuser gibt es in Menzengrüt, dazu kommen ein paar wenige, die unbewohnt sind sowie annähernd so viele Ställe, Schöpfe, Scheunen und Tenne wie es Wohnhäuser hat.
Im Jahr 2021 beherbergt der kleine Weiler etwa 50 Personen, vom Kleinkind bis zum Pensionär. Nicht zu vergessen die unzähligen Haus- und Wildtiere, die ebenfalls hier zuhause sind.
Wer in Menzengrüt aufwuchs, ging bis zur Fusion der Gemeinden Wiesendangen und Bertschikon (2014) in den verschiedensten Gemeinden zur Schule – nicht aber in der "Muttergemeinde" Wiesendangen.
Während Kindergarten und Primarschule in Gundetswil (vormals Gemeinde Bertschikon) besucht werden konnten, ging es anschliessend für die Oberstufe nach Rickenbach (Gemeinde Rickenbach).
Menzengrüt hat keine eigene Poststelle, keinen Laden und keine öffentlichen Verkehrsmittel. Mit dem Auto aber sind Frauenfeld, Winterthur und verschiedene Autobahnanschlüsse innert kürzester Zeit erreichbar. Ausserdem ist man mit dem Velo innert ca. 10 Minuten am Bahnhof Islikon (TG), einem Bahnhof der – mindestens an Wochentagen – im komfortablen Halbstundentakt bedient wird, leider aber gerade nicht mehr zum Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) gehört.
Abgesehen von der – von den Bewohnern vergebens bekämpften – Treibhausanlage, die südseitig unmittelbar vor dem Weiler platziert wurde, liegt Menzengrüt mitten in Wiesen, Obstgärten und Feldern. Nach Norden bietet der freie Blick über das Thurtal einen weiten Himmel mit häufig spektakulären Stimmungen.
Auch wenn Menzengrüt ein sehr kleines Dorf ist, gibt es doch viele Leute, die vom Örtchen schon gehört haben. Die meisten erinnern sich beispielsweise noch heute daran, dass es da doch vor vielen Jahren "diese Fressbeiz" gab, in der man so viel und günstig Fleisch essen konnte.
Die wenigsten wissen hingegen, dass es sich dabei wohl um schwarz importierte und eben nicht ganz so vertrauenswürdige Ware gehandelt haben muss. Jedenfalls wurde dem irgendwann von Amtes wegen rigoros ein Ende gesetzt.
Und dann war da mal ein grosses Biker-Treffen im Garten der ehemaligen Beiz mit der riesigen, wunderschönen, alten Kastanie vor dem Eingang.
Das Konzert der Motorradmotoren und das darauf folgende echte Konzert im Garten war jedenfalls weit herum zu hören. Im Internet sollen sich dazu sogar noch Fotos finden lassen. Die alte Kastanie aber wurde leider längst gefällt. Sie sei zu nahe am Haus gestanden.
Unterhaltsames erzählt man sich auch davon, wie die Dorfkinder sich auf die Konfirmation vorbereiten mussten. An Gottesdiensten oder wenn der Pfarrer zum "Unti" (Unterricht) ins Dorf kam, erhielt man jeweils ein Zettelchen. Wer genug dieser Zettelchen vorweisen konnte, konnte sich auch konfirmieren lassen.
Die clevere Dorfjugend wusste das bald zu ihren Gunsten zu nutzen, denn wenn der Herr Pfarrer in der einen oder anderen Stube seinen Unterricht abhielt, übertrafen sich die Bäuerinnen und Hausfrauen in der Kunst des Kuchen Backens… Da bot es sich natürlich an, die lästige Pflicht mit einem ein leckeren Dessert zu kombinieren. Am Sonntag dann, konnte man den Eltern bedauernd sagen, man müsse noch in den Gottesdienst wegen dem Zettelchen und könne darum leider nicht auf dem Hof mithelfen… Irgendwo versteckt liess sich die gestohlene Zeit dann herrlich mit anderen Jugendlichen geniessen.
Bis heute, so sagt man, soll es in verschiedenen Menzengrüter Kellern noch alte Sodbrunnen geben. Nicht mehr in Betrieb zwar, aber nur mit Steinplatten abgedeckt und sonst unberührt.
Bauernhof Familie Baur
Deko aller Art
Sandra Caviezel
«Kathrin Nigg Keramik»
Die wunderbare Welt der magischen Tiere!
Spielerisch, leichte Formen, Figuren und Dekors. Explodierende Farben und überraschende Kombinationen. Eine Formwelt voller Tiefe und hintergründigem Humor. Die Liebe zur Natur und die emotionale Nähe zur faszinierenden Tierwelt spiegeln sich in den ausdrucksstarken Arbeiten von Kathrin Nigg.
Weber Hoch- und Tiefbau
Hansueli Weber
Biobauernhof Andreas Stähli
«Fahrschule Cinzia»
«Stromkreis»
Elektroplanungen und -installationen – die Elektrofirma für konventionelle und spezielle Anliegen.
«Woolpack – besonders gute Garne»
Onlineshop für natürliche Garne aus tierfreundlicher, ökologischer und fairer Produktion.
«BerryFresh AG»
Biologischer Anbau verschiedener Beerensorten auf den Feldern rund um Menzengrüt.
Eine Firma von Martin Farner, Alfred Leuenberger, Christian Rathgeb
«Lieni-Park»
Wakeboard-Anlage im ca. 70 m langen Naturwasser-Becken der ehemaligen «Kefiker Badi»
ACHTUNG – KEINE BADEAUFSICHT!
«Emil Greuter Landmaschinen»
«Privatschule Schloss Kefikon»
Das Angebot der Sonderschule richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf im schulischen wie emotional-sozialen Bereich. Ganzheitliche Förderung findet durch die Zusammenarbeit aller Disziplinen statt: Sonderpädagogik, Sozialpädagogik, Therapie, Zusammenarbeit mit dem Elternhaus.